NEIN zum teuren Vaterschaftsurlaub!

Referendum gegen den teuren Vaterschaftsurlaub eingereicht

Das „Überparteiliche Komitee gegen immer mehr staatliche Abgaben“ hat das Referendum gegen den teuren Vaterschaftsurlaub mit 55‘203 beglaubigten Unterschriften eingereicht. Mit dem Referendum soll verhindert werden, dass Arbeitnehmer und Arbeitgeber immer höhere Lohnabzüge zahlen müssen.

Ein überparteiliches Komitee mit Vertretern aus SVP, JSVP, Jungfreisinnigen, FDP, CVP, EDU und GLP hat Anfang November 2019 das Referendum gegen den zweiwöchigen Vaterschaftsurlaub ergriffen. Diana Gutjahr, Co-Präsidentin des Referendumskomitees, Vizepräsidentin des Gewerbeverbandes Thurgau und Nationalrätin der SVP sagt: „Gerade Gewerbe- und Kleinbetriebe können den staatlichen, obligatorischen Vaterschaftsurlaub weder organisatorisch noch finanziell stemmen. Ich setze mich für einen liberalen Arbeitsmarkt ein.

Die Unternehmen sollen weiterhin die Freiheit für individuelle Lösungen beim Vaterschaftsurlaub haben.“ „Die Initianten für einen Vaterschaftsurlaub haben mit dem Rückzug ihrer Initiative ein demokratiepolitisches Foul begangen. Sie haben diejenigen, die den Vaterschaftsurlaub bezahlen müssen, von der Mitbestimmung ausgeschlossen. Dies korrigieren wir mit dem Referendum. Diejenigen, die bezahlen müssen, sollen auch mitbestimmen können“, betont Susanne Brunner, Präsidentin des Gewerbevereins Seefeld, Gemeinderätin SVP und Co-Präsidentin des Komitees. 55‘203 beglaubigte Unterschriften haben Mitglieder des Referendumskomitees heute bei der Bundeskanzlei in Bern eingereicht.

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